Karin Maag in der Wohnanlage am Lindenbachsee

Am 25. Januar 2018 ist Bundestagsabgeordnete Karin Maag (CDU) in die Weilimdorfer Einrichtung der Evangelischen Atenheimat gekommen. Das Treffen dient dem Austausch mit dem Träger und dem Leitungsteam des Hauses über die aktuelle Situation der Pflege hier und allgemein.

V.l.n.r.: Claudia Munzig, Christine Neufer, Pflegefachberaterin Regina Ahlfänger, Vorstandsvorsitzender Hans Kübler, Heimleiterin Christine Ahlfänger, Bundestagsabgeordnete Karin Maag und Bezirksbeirätin Waltraud Illner (auch stv. Vorsitzende des "Förderkreis Haus am Lindenbachsee e.V."); Foto: Helmut Heisig

Den Besuch der CDU-Politikerin im Haus nutzen Vorstandsvorsitzender Hans Kübler und Heimleiterin Christine Ahlfänger und ihr Team dazu, ihre Forderungen und Wünsche für eine qualitiv gute und funktionsfähige Pflege der Zukunft einzubringen. Frau Maag nimmt die Informationen und Wünsche mit nach Berlin, um sie in den Gesundheitsausschuss des Bundestages und weitere Sondierungsgespräche der neuen Koalition einfließen zu lassen.

Zunächst sind die fehlenden Plätze in der Pflege ein Thema. Weilimdorf betreffend kann der geplante Ergänzungsbau der Wohnanlage am Lindenbachsee angesichts des steigenden Bedarfs an Pflegeplätzen im Stadtteil nur bedingt Entspannung schaffen, da zeitgleich - bedingt durch die Landesheimbauverordnung - Doppelzimmer in Einzelzimmer umgewandelt werden müssen.

Ein weiteres zentrales Thema der Pflege ist die Gewinnung kompetenter Mitarbeiter/innen. Der Ausbau der Ausbildung kann hier künftig Entlastung schaffen und gute Fachkräfte heranbilden lassen. Die Evangelische Altenheimat hat sich mit ihrer Neuen Betrieblichen Ausbildung (NEBEA) bereits auf diesen Weg begeben. Gleichzeitig muss der Pflegeberuf attraktiver werden. Er muss besser bezahlt werden, und es bedarf besserer Arbeitsbedingungen. Der Ausstieg von Pflegefachkräften aus ihrem Beruf muss unbedingt gestoppt werden.

Will man die Qualität in der Pflege weiterentwickeln - und darüber sind sich alle einig, dass diese nicht gemindert werden darf - muss die Fianzierung gesichert werden. Dies kann nicht einseitig zu Lasten der pflegebedüftigen Menschen und ihren Familien gehen. In der Finanzierung der Pflege über die Pflegeversicherung ist die Politik gefragt. Die finanzielle Belastung der Betroffenen bzw. der Angehörigen ist in Grenzen zu halten.

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